Der perfekte Zeitpunkt

Die meisten deiner Kommilitonen wissen bereits: “Eine Berufsunfähigkeitsabsicherung ist wichtig – irgendwann sollte ich mich darum kümmern.” Also beantworten wir heute mal die Frage: “Wann ist der beste Zeitpunkt?”

Worauf kommt es an?

Um die Frage nach dem “Wann” zu beantworten schlüpfen wir in die Rolle von Versicherungsunternehmen. Die müssen so eine Berufsunfähigkeitsabsicherung nämlich exakt kalkulieren. Dabei wird geprüft, wie wahrscheinlich der Eintritt des Versicherungsfalls ist und wie hoch der Beitrag (den du ja dann bezahlst) dafür sein muss.

Alter

Im Durschnitt gibt es die meisten BU-Fälle derzeit mit Mitte 40. Durchschnitt heißt aber auch, manche können erst mit 60 nicht mehr arbeiten und andere haben schon mit 20 großes Pech. Klar ist aber, junge Menschen werden seltener berufsunfähig. Entsprechend ist der Beitrag für 25-jährige deutlich günstiger als für 45-jährige.

Wie das in der Praxis funktioniert kannst du an folgendem Diagramm sehen. Bei Abschluss deiner BU sicherst du dir dein Eintrittsalter. Mit jedem Jahr, das du wartest, wird dein Alter und entsprechend dein Beitrag ansteigen.

Berufsgruppe

Da das Ding „Berufs“-Unfähigkeitsabsicherung heißt, geht es wohl auch um den Beruf. Hier prüfen Versicherungsgesellschaften, wie wahrscheinlich der Eintritt einer Berufsunfähigkeit im jeweiligen Beruf ist und ordnen die Berufe auf einer Skala. (am Ende dieses Abschnittes haben wir die Skala für dich eingefügt)

Simples Beispiel: Der Dachdecker hat einen körperlich anspruchsvollen und unfallanfälligeren Job. Auf einer Risikoskala ist der Beruf entsprechend schlecht eingeordnet (auf unserer Skala die 3). Operativ tätiges ärztliches Personal, also schneidende Berufe, sind schon etwas bessergestellt. Bei der Arbeit vom Dach fallen ist hier eher selten, die Hände sind aber nach wie vor ein wichtiger Part der Arbeit. (auf unser Skala die 2)

Wie würdest Du den Job des Studierenden einordnen? Auch hier kommt es zum Teil auf den später angepeilten Job an. Jemand der Physiotherapie studiert hat eine schlechtere Berufsgruppe als Medizinstudierende. Tatsächlich haben Medizinstudierende die mit Abstand beste Berufsgruppe. (auf unserer Skala die 1 oder 1+)

Und das Beste für dich: Je besser die Berufsgruppe, desto günstiger der Beitrag. Genau wie beim Eintrittsalter behält dein Vertrag die gute Berufsgruppe aus dem Medizinstudium auch dann, wenn Du später mit Hammer und Meißel im OP hantierst.

Gesundheitszustand

Die ersten beiden Punkte waren “lediglich” Argumente dafür, dass die Versicherung deutlich günstiger ist, wenn Du sie früh abschließt. Mit dem Gesundheitszustand entscheidet sich, ob die Versicherungsgesellschaft Dir überhaupt den BU-Schutz anbieten kann und wie umfangreich er wird.

Eine Versicherung funktioniert ja immer über ein Kollektiv. Das heißt viele Menschen sorgen gemeinsam für den Fall vor, dass einige von Ihnen berufsunfähig werden.

Damit die Rechnung aufgeht gibt es eine Gesundheitsprüfung. Quasi eine Einlasskontrolle. Rein darf nur, wer noch nicht zu viele Vorerkrankungen hat. Du würdest als Versicherungsgesellschaft ja auch nicht auf die Idee kommen ein bereits brennendes Haus zu versichern.

Unsere Gesundheit nimmt statistisch gesehen mit dem der Zeit leider ab.

Gesundheitsprüfung

In dem Diagramm siehst du den statistischen Verlauf unserer Gesundheit. Je jünger wir sind, desto gesünder sind wir. Mit steigendem Alter können dann immer mehr Vorerkrankungen und Diagnosen in der eigenen Krankenakte auftauchen. Versicherungsgesellschaften gehen zur Überprüfung vor Vertragsabschluss deine Krankenakte einmal mit dir durch. Je mehr Vorerkrankungen, OP’s oder medikamentöse Behandlungen da drin stehen, desto ungünstiger wird das für deinen Versicherungsschutz. Von “teurer” bis zu “gar nicht mehr möglich” kann alles dabei sein.

Wie die Gesundheitsprüfung im Detail aussieht und welche Unterschiede es zwischen den Versicherungsgesellschaften gibt, schauen wir uns in einem anderen Beitrag an. Das Fazit für heute ist: Je jünger, desto besser.

Fazit

Und dieses Fazit bezieht sich auf alle für dich relevanten Punkte. Der lebenslang teils deutlich günstigere Beitrag und die gute Berufsgruppe aus dem Studium sind monetäre Argumente für eine frühe Absicherung. Du kannst einfach einen Haufen Geld sparen. Das wichtigste Argument ist aber dein Gesundheitszustand. Der entscheidet darüber, ob und wie Du dich absichern kannst.

Hast du einmal mit einem (kleinen) Vertrag im Studium deinen Gesundheitszustand gesichert, hast du einen “Fuß in der Tür” der Versicherungsgesellschaft. Bei dieser Versicherungsgesellschaft kannst du dann später ohne neue Gesundheitsprüfung deine Absicherung an dein ärztliches Gehalt anpassen. Genau aus diesem Grund empfehlen Experten aus der Branche, der Verbraucherschutz oder auch das Ärzteblatt, dass Du dich früh über das Thema informierst und dir eine eigene Meinung bildest.

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Ich freue mich auf unser Gespräch.

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